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GESCHICHTE

 


Über die Herkunft des Wortes Lebkuchen gibt es mehrere Meinungen. Am wahrscheinlichsten ist, dass der Name vom lateinischen Wort libum = Fladen, Kuchen, Opferkuchen abstammt. Eine andere Interpretation führt es auf das Wot "leb" = Laib, hergeleitet von der Form des Lebkuchens oder "Lebenskuchen" wegen seiner heilsamen Wirkung.

Die Geschichte des Lebkuchens selbst beginnt mit seinem Urahn, dem Honigkuchen. Die alten Ägypter, Griechen und Römer hielten Honig für eine Gabe der Götter und hofften deshalb auf die magischen, heilenden und lebensspendenden Kräfte des Honigkuchens. Deshalb war Honigkuchen nicht nur zum Essen da, sondern wurde als Talisman mit in die Schlacht genommen oder ägyptischen Königen mit ins Grab gegeben.

Die Germanen in Europas vorchristlicher Zeit schätzten den Honigkuchen besonders zur Wintersonnwende, als Schutz vor den Dämonen, die in den "Rauhnächten" umgingen.

Um das 13. Jahrhundert wurde er in den Klosterapotheken von Mönchen hergestellt, den nur sie verfügten damals über ausreichend Honig.

Die gewerbliche Herstellung von Lebkuchen entwickelte sich im 14. Jahrhundert, und alsbald machten sich die Lebzelter als eigener Berufsstand von den Bäckern und Zuckerbäckern unabhängig.